KI Testen – eine Checkliste
Welche Fragen sollten beim Testen von KI gestellt werden und was können Tester von Data Scientists lernen? Marco Achtziger und Gregor Endler geben...
Es gibt kein Leben ohne Konflikte. Denn nur durch Konflikte wird die Notwendigkeit geschaffen, sich zu entwickeln. Damit ist gemeint, sich anders als vorher zu verhalten. Denn warum sollte ich ein neues Verhalten entwickeln, wenn alles weich und flauschig läuft? Und so sind auch zwischenmenschliche Konflikte erstmal eine Chance, eine Entwicklungsmöglichkeit. Doch sie können auch eskalieren, und der Höhepunkt der Eskalation ist ein kleiner Krieg, in dem sich Menschen echten Schaden zufügen können. Es gibt aber Methoden und Herangehensweisen, die diese Eskalation vermeiden können, denn die meisten Menschen wollen im Team gemeinsam nach vorne arbeiten.
“Das ist ein Moment, in dem es einen vorläufigen Rückzug gibt, also die Parteien hören dann auf, miteinander zu sprechen und suchen sich Verbündete. Koalitionen. Bis zu dem Moment kann ich diesen Konflikt noch intern lösen” – Ruben Gotthardt
Ruben Gotthardt ist ein erfahrener Führungskräfte-Coach und Prozessbegleiter, der sich auf die Unterstützung von Start-up-Unternehmern und Führungskräften mit Fokus auf Teamleistungssteigerung spezialisiert hat. Er gründete 2021 sein Unternehmen “RG Coaching und Prozessbegleitung”, mit dem Schwerpunkt auf Konfliktlösung und Entwicklungsstrategien in Organisationen. Seit 2010 arbeitet er als Berater in strategischen Projekten großer Logistiknetzwerke und hat über 500 Menschen in ihren Entwicklungsprozessen begleitet.
Highlights in dieser Episode:
Heute geht es darum, wie Teamkonflikte als Katalysator für positive Veränderungen genutzt werden können, indem wir die gebundene Energie in solchen Konflikten erkennen und umwandeln. Mit praktischen Tipps und persönlichen Geschichten zeigen wir auf, wie man Konflikte effektiv anspricht und löst.
Heute durfte ich Ruben Gotthardt begrüßen, einen erfahrenen Coach und Begleiter für Teams, und tiefgründige Gespräche mit ihm führen. In einer Welt, in der Konflikte oft als negativ betrachtet werden, öffnet Ruben unsere Augen für das ungesehene Potenzial, das in diesen Herausforderungen steckt. Konflikte können tatsächlich als Katalysatoren für Wachstum und positive Veränderungen dienen.
Im Gespräch mit Ruben wurde schnell klar: Konflikte sind allgegenwärtig – ob im beruflichen oder privaten Umfeld. Doch anstatt sie als reine Störung zu betrachten, sollten wir beginnen, sie als Energiequelle zu sehen. Ruben teilt mit uns die Erkenntnis, dass jeder Konflikt eine Chance zur Entwicklung birgt. Anhand eines Eisbergmodells verdeutlicht er, dass das eigentliche Problem oft unter der Oberfläche verborgen liegt – ein Aspekt, den es zu erkunden gilt. Die Anerkennung von Konflikten als normale Bestandteile menschlicher Interaktion ist der erste Schritt zur Entschlüsselung ihres Potenzials.
Ruben führt uns durch die verschiedenen Stufen der Eskalation eines Konflikts – von einfachen Meinungsverschiedenheiten bis hin zu schwerwiegenden Machtkämpfen. Jede Stufe bietet unterschiedliche Ansätze zur Lösung und Nutzung des in den Konflikten gebundenen Potenzials. Indem wir lernen, Konflikte richtig einzuschätzen und zu adressieren, können wir verhindern, dass sie außer Kontrolle geraten. Besonders interessant ist die Idee, dass bis zu einem gewissen Grad der Eskalation eine interne Lösung möglich ist und darüber hinaus externe Hilfe benötigt wird.
Eine Schlüsselerkenntnis aus Rubens Erfahrungen ist die Bedeutung der Selbstreflexion beim Umgang mit Konflikten. Ob als Führungskraft oder Teammitglied – die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und -analyse ist essenziell. Durch das Verständnis unserer eigenen Rolle innerhalb des Konflikts können wir effektiver agieren und Lösungen finden. Rubens Geschichte über Geschwisterneid illustriert eindrucksvoll, wie persönliche Einsichten zur Lösung von Konflikten beitragen können.
Rubens Ratschläge reichen von der Nutzung von Ich-Botschaften über das direkte Ansprechen von Problemen bis hin zur Demonstration von Empathie und Verletzlichkeit. Diese Strategien ermöglichen es uns, den Kern des Problems anzugehen ohne dabei die Beziehungen zu belasten. Indem wir eine offene Kommunikationskultur pflegen und bereit sind, unsere eigenen Fehler einzugestehen, schaffen wir eine Atmosphäre des Vertrauens und der Zusammenarbeit.
Eine gemeinsame Zielsetzung kann helfen, die in Konflikten gebundene Energie umzuwandeln und auf konstruktive Weise nutzbar zu machen. Als Führungskräfte haben wir die Möglichkeit – und Verantwortung – unsere Teams durch diese Prozesse zu leiten und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu unterstützen.
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